Leibniz-Gymnasium goes Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)
Eine Videokonferenz mit Monsieur Fofana von der Universität in Bouaké in der Côte d’Ivoire
– das war der vorläufige Abschluss der Unterrichtseinheit zum Thema „La France et la Francophonie“.
„Frankreich und seine Beziehungen zu den ehemaligen Kolonien“ wird eines der Themen im Zentralabitur 2027 sein. Darum waren wir hocherfreut, dass wir mit Monsieur Fofana persönlich über dieses Thema sprechen konnten. Wir erfuhren, dass es in der Côte d’Ivoire über 60 verschiedene Kulturen gibt, dass aber die Sprachen dieser Kulturen in den Schulen nicht gesprochen werden. Stattdessen wird dort Französisch geredet. Der französische Einfluss ist nicht nur in der Schule und der Universität spürbar, es gibt auch noch Denkmäler der ehemaligen Kolonialherren, Straßen, die nach französischen Kolonisatoren benannt wurden, und sogar Städte, in denen der französiche Einfluss deutlich wird, z.B. Bingerville oder Agboville. Weiterhin erfuhren wir etwas über die Gesellschaft, die Tierwelt, das Klima, das beste Essen und den Sport. So wird die Fußballnationalmannschaft auch „die Elefanten“ genannt, nach dem Namensgeber des Staates. Bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft wird Deutschland gegen die Côte d’Ivoire spielen und wir haben uns geeinigt, dass das Spiel sicherlich unentschieden ausgehen wird. Zustande gekommen war dieser Kontakt, weil Monsieur Fofana im Sommer an der Tagung der deutschen Auslandsgesellschaft in Lübeck teilgenommen und bei uns in dieser Woche übernachtet hatte. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Monsieur Fofana für seine Bereitschaft, mit uns über sein Land zu reden. MERCI!
C. Lindow (Französischlehrerin)
LEIBNIZ-GYMNASIUM BAD SCHWARTAU