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Creativity Beats Corona Blues

Dass Schüler*innen auch in der Zeit des Lockdowns mit viel Motivation Englisch lernen und kreativ tätig werden können, hat mir meine 6. Klasse in den letzten Monaten bewiesen.
Mit Begeisterung arbeiteten sie an Gedichten („On Dartmoor“) und Geschichten („What has the crocodile eaten?“), die sie mir über unsere Lernplattform zuschickten.

Es war mir jedes Mal eine große Freude die Dateien mit den bebilderten Texten zu öffnen und zu bewundern.


Zum krönenden Abschluss nahm die Klasse in der letzten Woche, bevor der Präsenzunterricht wieder starten konnte, per Videokonferenz an einem Workshop mit der Lübecker Wortwerkerin HannaH Rau teil und textete einen Klassen-Rap. Besonders gefiel mir als Englischlehrerin natürlich die Zeile:

English lessons are fun,
It's like in the summer sun!

Vielen Dank für euer Engagement, mit dem ihr diese düstere Zeit bunter gemacht habt!

Frau N. Butenhoff

Bonjour oder C-Dur?!

Liebe Schüler*innen, liebe Musiker*innen, chers collègues!
Ich bin Gesa Höpner und seit Februar 2021 Referendarin in den Fächern Französisch und Musik hier am Leibniz-Gymnasium. Da wir uns bisher wahrscheinlich noch nicht in der Schule über den Weg gelaufen sind, verrate ich euch...

 direkt 3 Fakten über mich:
- Ich liebe Macarons,
- ich habe schon mal ein halbes Jahr auf einer französischen Insel (mit aktivem Vulkan!) mitten im indischen Ozean gewohnt,
- und ich spiele Oboe – ein Instrument, das die Musik und die französische Sprache vereint. Denn das Wort Oboe kommt aus dem französischen „hautbois“ und bedeutet „hohes Holz“.

Ob klassische Musik, Indie, französische Künstler*innen oder Rock – auf meiner Playlist ist bunt zusammengemixt wahrscheinlich alles zu finden. So begleiten mich sowohl die Musik als auch die französische Sprache schon seit Schulzeiten. Während einiger Auslandsaufenthalte kam ich neben der französischen Kultur und dem französischen Leben immer wieder auch mit Musik in Berührung. Musik ist nicht nur Teil der Kultur, sondern stärkt das Gemeinschaftsgefühl, ist gut für die Seele und erzeugt manchmal auch Gänsehaut. Musik ist nicht nur Klassik, sondern auch Moderne; Französisch ist nicht nur ein Schulfach, sondern auch Mittel zur Verständigung und ein Schlüssel zu einer anderen Kultur.
Schnell wurde mir klar, dass ich meine beiden Leidenschaften verbinden und später unterrichten möchte. Ich freue mich sehr, dass ich nun Teil des Leibniz-Gymnasiums sein kann, und heiße euch im Französisch- und im Musikunterricht herzlich willkommen!
Ich verbleibe frei nach dem Motto: „Savoir vivre!“ oder „Da müsste Musik sein!“

À bientôt und viele musikalische Grüße,

Frau G. Höpner, Referendarin für Französisch und Musik

Corona-Testungen am Leibniz

Seit Ende Februar testet Herr Graupner von der Klindwort-Apotheke in Raum 87 regelmäßig dienstags und freitags unsere Lehrkräfte und das weitere Personal auf Covid 19. Der verwendete Schnelltest stammt von dem Hersteller Abbot und nennt sich Panbio COVID-19 Ag RAPID Test Device. Er ist nach Aussage von Herrn Graupner einer der besten und sichersten und damit auch teuersten Tests am Markt. Die Apotheken sind vom Land SH mit der Testung beauftragt worden. Das Leibniz-Gymnasium hat sich an die Klindwort-Apotheke gewandt, die sich daraufhin für die Organisation und Testung zur Verfügung gestellt hat, um „vor Ort zu helfen“. Hierfür wurde extra Personal eingestellt.

„Der Test ist problemlos und absolut nicht unangenehm“, so Frau Westphal direkt nach ihrer Testung. Die befragten Kollegen*innen empfinden die Durchführung der Testung als sehr kompetent.
Herr Dr. Matlok wünscht sich eine Ausweitung der Testungen auf die Schülerschaft.
Frau L. Stenman für die Homepage-Redaktion

Wie war es am ersten Schultag nach dem Lockdown?

Nach drei Monaten gingen wir, die Schüler der 5. und 6. Klassen, heute Morgen zum ersten Mal wieder zur Schule. Ich glaube, alle haben sich darüber gefreut endlich wieder zur Schule gehen bzw. fahren zu können. Als ich die vielen freien Fahrradständer sah, wurde mir bewusst, dass es trotzdem noch kein normaler Schultag ist.

Die älteren Schüler sind ja auch noch nicht da. Die Gänge waren leer, im Schulgebäude war es ungewöhnlich still. Ich finde, in der Schule war es heute ziemlich einsam. Es war schön, meine Klassenkameraden*innen wiederzusehen, aber irgendwie hat es sich angefühlt wie am ersten Schultag, weil wir uns ja so lange nicht gesehen haben. Trotz Maskenpflicht und Abstandsregel haben wir uns alle gefreut, wieder in der Schule sein zu dürfen und in der Pause miteinander toben zu können.

Henrik Ihnst, 5. Klasse

 

Der Lockdown

Hallo, ich bin Arbresha Raci aus der 5d und ich werde heute über meine Gefühle im Lockdown schreiben. Ich war sehr aufgeregt kurz vor dem Lockdown am 15.12.2020, da ich das erste Mal mit Webex und weiteren Apps arbeiten musste! Meine Angst war, dass ich im Online-Unterricht nicht mitkommen würde.
Aber im Gegenteil, unsere Lehrer haben uns alle unterstützt, und der Online-Unterricht hat sogar Spaß gemacht.
Dennoch freue ich mich sehr, alle wiederzusehen!

Nach dem Lockdown
Ich war um 07:00 Uhr so froh, endlich wieder meine Freunde*innen und Lehrer*innen 👩‍🏫 zu sehen! ,,Also los!“, dachte ich mir. Um 07:07 Uhr war ich bei der Bushaltestelle und redete mit einer Klassenkameradin, und wir beide waren uns einig. Wir sagten beide: ,,JUHU SCHULE 🏫 !“. Also wie gesagt, wir freuten uns beide sehr. Um 07:12 Uhr kam der Bus und wir stiegen ein. Da waren noch mehr Klassenkamerad*innen, und nun wusste ich, dass alle in der Schule sein würden! Als der Bus um 07:32 Uhr bei unserer Schule hielt, stiegen wir alle sehr glücklich aus.
Dann hatten wir super tollen Unterricht, also war alles wieder normal!

Arbresha, 5.  Klasse

 

Mein erster Schultag nach dem Lockdown, 08.03.2021

Alles war wie gewohnt. Wir mussten Masken tragen und versuchen, Abstand zu halten. Das kannten wir ja schon.
Es hat mich sehr gefreut, die anderen wiederzusehen, und nicht nur über die Bildschirme in den Videokonferenzen.
Ich hatte aber auch ein mulmiges Gefühl. Es war komisch, die Schule so leer zu sehen, aber trotzdem sollten wir außen herum gehen, um möglichst wirklich niemandem zu begegnen.
Es war ungewohnt, die Maske wieder so lange zu tragen, aber vor allem war es schön, meine Klassenkamerad*innen zu sehen und die Pausen nicht mehr allein verbringen zu müssen.

Es ist auch schöner, gemeinsam im Klassenraum mit der Lehrkraft zu lernen und nicht nur allein vor dem Computer. Da wir aber während des Lockdowns keine Leistungsnachweise geschrieben haben, befürchte ich, dass bald noch viel auf uns zukommen wird.

Lykka Lyn Schlegel, 5. Klasse

 

Wie war es wieder in der Schule?

Ich fand es gut, wieder in der Schule zu sein und meine Freunde zu treffen! Klar, man muss wieder Maske tragen und Abstand halten, aber wir müssen auch bedenken, dass wir das nur zu unserem Schutz machen.
Es war schön, wieder in der Klasse zu lernen und nicht Bedenken haben zu müssen, ob das Internet auch wirklich funktioniert.
Insgesamt war es also schön, wieder in der Schule zu sein, und ich hoffe, dass alle Schüler*innen bald wieder zur Schule gehen können!

Lea Hennings, 5.Klasse

Endlich Schule! Ich freue mich, dass ich wieder in die Schule gehen darf. 

Romina, 5. Klasse

DELF option - eine Premiere

Schon im letzten Jahr wurden die Schüler*innen des E-Jahrgangs auf DELF option vorbereitet, damit sie die Chance haben, die DELF-Prüfung auf dem Niveau B1 auch am Leibniz-Gymnasium ablegen zu können. DELF ist das staatliche französische Diplom, das Nicht-Muttersprachlern ihre Kenntnisse in der französischen Sprache bescheinigt, so wie es bei uns die Prüfungen für Deutsch am Goethe-Institut gibt.
Die Schüler*innen haben also trainiert, authentische Hör- und Lesedokumente zu verstehen und selbst Texte in der Fremdsprache zu verfassen, ohne auf die Hilfsmittel wie Wörterbücher zurückzugreifen. Sie waren optimal auf die zentrale Prüfung vorbereitet. Und dann?

delfDann kam der Lockdown, „le confinement“, wie die Franzosen sagen.

Dieses Jahr aber soll es wirklich losgehen, zentraler Termin für die Prüfung ist der 18. März 2021, ein Pflichttermin für alle Französischlernenden im E-Jahrgang an unserer Schule. Darüber hinaus wartet dann noch die freiwillige Kür: die Sprechprüfung, die im Laufe des Monats Mai bei uns (hoffentlich) stattfinden wird.
Für die Abnahme dieser Prüfungen direkt vor Ort stehen dem Leibniz-Gymnasium mit Frau Butenhoff und mir durch Fortbildungen am Institut français de Kiel qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.
Alors, bonne chance à tous !

Frau C. Lindow,  Fachschaft Französisch

Verstärkung für das Fach Latein

5 6kollegiumcSalvete discipuli et discipulae!

Das ist die lateinische Begrüßung an euch, liebe Schülerinnen und Schülern!

Ich bin Sören Horstmann und wenn ich euch bisher nicht bekannt vorkomme, liegt das daran, dass ich erst ganz frisch am Leibniz-Gymnasium bin.

Als Jugendlicher war ich in den Ferien mehrere Male in Griechenland und habe mir dort die Ruinen der alten, uralten Städte und Tempel angeschaut. Und als ich dann zum ersten Mal mit meiner Familie in Rom war, hat mich die Begeisterung für die Antike endgültig gepackt. Besonders begeisterte mich das riesige Kolosseum, in dem die Gladiatoren vor 2000 Jahren um den Sieg kämpften, während ihnen der Kaiser und das Publikum zujubelten. Seit diesem Besuch war klar, dass ich Latein lernen will. Einige Jahre später bin ich nun Lateinlehrer am Leibniz-Gymnasium und es würde mich freuen, wenn ich euch im Unterricht begrüßen kann.

Vielleicht werden wir uns aber auch in der Turnhalle sehen, denn mein zweites Fach ist Sport. Dass diese beiden Fächer perfekt zusammenpassen, wussten die alten Römer auch schon.

Einer von ihnen sagte nämlich (und ich stimme vollkommen zu):

mens sana in corpore sano

(frei nach Juvenal)

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Herr S. Horstmann, Lateinlehrer

Das Leibniz-Gymnasium stellt sich vor

Das Video wurde erstellt von ZEEPMOVIE, Ole Marks, Gregor Tippl und Felix Zeep, Schüler Q1

Bodo Wartke im Leibniz-Gymnasium

Der ehemalige Schüler des Leibniz-Gymnasiums, Bodo Wartke, war anlässlich einer podcast-Aufnahme vom NDR Schleswig-Holstein im Leibniz-Gymnasium, denn hier bei uns am Leibniz-Gymnasium in der Pausenhalle hat die Karriere von Bodo Wartke vor über 20 Jahren begonnen.

Das Interview zum podcast „Klavierdelikte und andere Probleme, die er hatte: Bodo Wartke“  wurde im Rahmen der Sendereihe „Kunst mich mal!“ von Benedikt Stubendorff durchgeführt.

Mit anwesend waren der Musiklehrer Dirk Kelm und der Schüler Kai Klindwort, der im vorigen Jahr anlässlich der Abiturfeierlichkeiten bereits Stücke von Bodo Wartke vorspielte. Coronabedingt konnten keine Zuschauer zugelassen werden.

 

Wartke2

Abbildung: Bodo Wartke an "alter" Wirkungsstätte. (Bodo Wartke re, li Schulleiter Dr. Johannes Matlok, Hausmeister Olaf Graf, Musiklehrer Dirk Kelm und der Schüler Kai Klindtwort). Bild mit freundlicher Genehmigung Frau Dankert, Lübecker Nachrichten.

 

Hier noch einmal der Link zum podcast:

https://www.ndr.de/wellenord/Klavierdelikte-und-andere-Probleme-die-er-hatte-Bodo-Wartke,kunstmichmal132.html

Informationen zum Leibniz-Gymnasium

Derzeit werden 358 Mädchen und 300 Jungen im Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau unterrichtet. Hierfür stehen 31 Klassenräume und 16 Fachräume, je zwei Kunst- und Musikräume, eine 3-Felderhalle sowie eine kleine Halle, ein Raum für das Fach Darstellendes Spiel und weitere fünf besondere Räume (z. B. Küche, Werkraum) für den Unterricht zur Verfügung. 50 Lehrerinnen und Lehrer, 4 Referendarinnen und Referendare unterrichten unsere Schülerinnen und Schüler. Sie werden tatkräftig von einem Schulsozialarbeiter und einer FSJ-lerin unterstützt. (Stand: 10.01.2021)


Unsere oberste Zielsetzung am Leibniz-Gymnasium besteht darin, einen soliden, effektiven Fachunterricht zu ermöglichen, bei dem die Schüler/-innen sich wohl fühlen und auf sicheres Wissen zurückgreifen können. Weil wir sie fit machen wollen für das Leben in unserer Gesellschaft, legen wir besonderen Wert auf die Erziehung zur Selbstständigkeit, für die wir den Heranwachsenden Freiräume zur Selbstbestimmtheit schaf­fen.

Gymnasiale Rahmenbedingungen

Das Leibniz-Gymnasium als G9-Gymnasium

vorstellung schule 004Aufstiege und Versetzungen

Wie an jedem Gymnasium bilden die 5. und 6. Klasse die Orientierungsstufe. Während dieser zwei Jahre erhalten die Kinder die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Arbeitsweise und der Leistungsanspruch am Gymnasium zu ihnen passen und ob sie diesen Anforderungen gewachsen sind. Durch diesen Rahmen ergibt sich eine insgesamt homogene Klassenzusammensetzung, durch die eine gute Voraussetzung dafür besteht, dass die Schüler /-innen sich gegenseitig mitziehen.  

Am Ende der 6. Klasse wird über eine Versetzung in die Mittelstufe oder eine Schrägversetzung  in die 7. Klasse der Gemeinschaftsschule entschieden (siehe „Orientierungsstufe“). Dabei ist zu beachten, dass die Gemeinschaftsschulen des jeweiligen Ortes nur nach Klasse 6 verpflichtet sind, Schulwechsler aufzunehmen.

Während der Orientierungsstufe liegen die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit darauf, ein gutes Klassenklima zu schaffen, um Mobbing zu verhindern und in Zusammenarbeit mit Eltern und Grundschulen die Stärken der Kinder zu fördern und bei Problemen Hilfestellungen anzubieten.

 

 

In der Mittelstufe durchlaufen die Schüler/-innen die Klassen 7-10, bei schulischen Problemen gibt es die Versetzungen unter Vorbehalt, Wiederholungen oder auch Schrägversetzungen an eine Gemeinschaftsschule. Gerade in dieser Phase der Pubertät besteht das Ziel, die Jugendlichen so zu fördern, dass sie am Leibniz-Gymnasium eine erfolgreiche Schulzeit erleben, daher werden verschiedene Fördermaßnahmen angeboten.

In den drei Jahren der Oberstufe (E1, Q1, Q2) werden die Schüler/-innen in ihren kognitiven, emotionalen, sozialen, kreativen und körperlichen Fähigkeiten so gefördert, dass sie gut gerüstet sind für ein Studium oder für eine sich anschließende Berufsausbildung, für die eine umfassende Berufsorientierung angeboten wird. Vor allem aber soll das Lernen am Leibniz-Gymnasium Raum für die individuellen Stärken der Schüler/-innen bieten. 

Abschlüsse

Am Gymnasium können alle vier möglichen Abschlüsse erreicht werden:  

  • mit Versetzung in die 9. Klasse der ESA (Erster Allgemeiner Schulabschluss)
  • mit Versetzung in die 10. Klasse der MSA (Mittlerer Schulabschluss)
  • mit Versetzung in die 12. Klasse der schulische Teil der Fachhochschulreife - am Ende der 13. Klasse/Q2 das Abitur. 

Die Fremdsprachen am Leibniz-Gymnasium

Am Leibniz-Gymnasium werden insgesamt vier Fremdsprachen angeboten: vorstellung schule 006

5. Klasse: Englisch als 1. Fremdsprache: verpflichtend

7. Klasse: Lat./Franz. als 2. Fremdsprache: verpflichtend

9.Klasse: Lat.  / Franz. / Span.  als 3. Fremdsprache: Angebot

Oberstufe: 

  1. Englisch als 4-stündiges Profil-  oder Kernfach
  2. Lat./Franz./Span. als 4-stündiges Kernfach oder als 3-stündiges Nebenfach

 

Die Profile am Leibniz-Gymnasium

vorstellung schule 008Das Angebot der Profile am Leibniz-Gymnasium orientiert sich einerseits an den Wünschen und Stärken der Schüler/-innen, andererseits an der Anwendbarkeit für das Berufsleben.

 

 

 

 

 

 

 

Das Stundenangebot am Leibniz-Gymnasium  

vorstellung schule 010Halbtagsschule

Die Kernzeit des Unterrichts umfasst die 1.-6. Stunde, also die Zeit von  7:45 – 13:00 Uhr.  Dabei haben die 5. Klassen in der Regel 28 Wochenstunden mit einer zusätzlichen Klassenratsstunde (KR)  und die 6. Klassen 29 Stunden. 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, freiwillig länger zu bleiben, denn für den Nachmittag besteht ein vielfältiges freiwilliges AG- und Förder-Angebot (siehe „Pädagogisches Konzept“), andererseits kann der Nachmittag aber auch für die Pflege von Hobby und Freizeit frei bleiben.

Fächerkanon

Als naturwissenschaftliches Fach erhalten die 5. und 6. Klassen Biologie, daneben ist die Einrichtung einer Physik-AG geplant und auch das Angebot von Informatik zur Vermittlung von ersten Computerkenntnissen ist vorgesehen. In der 6. Klasse erhalten die Kinder Unterricht in dem Fach Darstellendes Spiel.

Doppelstundenblockungen:

Zur Reduzierung der Hausaufgaben und um das Gewicht der Schultaschen zu reduzieren, werden, wo es möglich und sinnvoll ist, Unterrichtsstunden zu Doppelstunden geblockt.

Soziale Förderung:

In den Klassenratsstunden, die zu Beginn der 5. und 7. Klasse eingerichtet sind, können die jeweils angefallenen Probleme der Klasse gemeinsam gelöst und demokratisches Handeln geübt werden. Zudem werden durch Mobbing-Präventionstage Angriffe auf einzelne vermieden und der Zusammenhalt der Klasse gestärkt. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen auch die HandyScouts ein, die bereits mit den 5. Klassen Strategien gegen Cyber-Mobbing entwickeln. Durch ein nach Jahrgangsstufen differenziertes Konzept wird außerdem mit den Schülerinnen und Schülern zur Sucht-Prävention gearbeitet (siehe Pädagogisches Konzept).

Das Pädagogische Konzept des Leibniz-Gymnasiums

vorstellung schule 012

Link zum Informations-Flyer

Unseren aktuellen Flyer können Sie sich hier herunter laden.

 

MNB und Joggen

Schülerin bei 800 m Lauf mit medizinischer MNB

Beeinträchtigt die MNB unsere Sauerstoffzufuhr beim Laufen?

Da viele Schülerinnen und Schüler meinten, dass sie mit einer Maske schlechter atmen können und deshalb die Sauerstoffzufuhr beeinträchtigt wäre, probierten wir dies im Sport-Theoriekurs anhand mehrerer 800 m-Läufe aus. Es liefen vier Schüler jeweils zweimal eine Strecke von 800 Metern in gemütlicher Zeit (aerobe Belastung). Die Hälfte der Gesamtstrecke von 1600 m mit medizinischer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB), die andere ohne MNB.

Methodik: Die Schüler liefen an zwei Tagen und zwar wie folgt:

a) Ein Warmlaufen von 400 m (= Nullwert), dann

b) danach 800 m ohne MNB und weitere 800 m mit MNB oder

c) nach dem Warmlaufen 800 m mit MNB und weitere 800 m ohne MNB. Die Herzfrequenzen wurden mit handelsüblichen Armgelenkspulsmess­uhren ermittelt.

Ergebnisse: Man kann in der Abbildung erkennen, dass es in den Läufen insgesamt nur eine geringe Erhöhung (4 – 5%) im Puls gibt.

Die Herzfrequenzen bei den Läufen ohne MNB war um ca. 3,9 % höher im Vergleich zum Nullwert, die Herzfrequenzen der beiden Läufe mit MNB waren um 5,2 % höher als der Nullwert, also nur ca. 1,3 % höher als die Vergleichsläufe ohne MNB.

Abschließend kann man sagen, dass es so gut wie keine Beeinträchtigung durch eine MNB beim Laufen gibt, da der Puls auch noch von vielen anderen Faktoren abhängt, so z.B. von psychisch-emotionalen, zudem auch von der Laufgeschwindigkeit, welche bei uns nicht durchgehend konstant war, sodass der geringe Unterschied im Puls nicht nur auf die MNB zurückzuführen ist. Sicherlich könnte man mit anderen Messmethoden auch noch genauere Ergebnisse erlangen.

Tim Stebner, E-Jahrgang  

 Auswertung 800 m Lauf mit medizinischer MNBAnmerkung 2021 02 26 081029 14

Ergebnisse des Faches Darstellendes Spiel während des ersten Lockdowns

Am Leibniz gibt es seit ungefähr einem Jahrzehnt Theaterunterricht als Bestandteil kultureller Bildung. Während Darstellendes Spiel im Präsenzunterricht von der Dynamik und Interaktion unseres Klassenensembles lebt, waren unsere Schüler während des Lockdowns im Selbststudium und im Ausprobieren zuhause gefordert. Passende Aufgaben zu finden, war für uns Lehrkräfte ein Novum. Unser Ziel war es in dieser besonderen Situation das Kreative und Körperliche des Faches für die SchülerInnen erfahrbar zu machen, weil sie wegen der vielen kognitiv-analytischen Arbeit via Bildschirm in den anderen Fächern doch ggf. das Bedürfnis nach Abwechslung hatten.

Unsere einfallsreichen Sechst- und Achtklässler schauten z.B. unterschiedliche Ausschnitte des Regisseurs Robert Wilson, der als wichtigster Vertreter des sog. Bildertheaters gilt. Die Aufgabe war ein überzeichnetes Foto von sich selbst aufzunehmen, das in seinem Ausdruck möglichst weit von der Realität entfernt sein sollte. Wer konnte und wollte, wurde motiviert sich auch im Stile der Darstellenden im Bildertheater zu schminken.


image002.jpgEine junge Schauspielerin als Marionette

…intuitiv im Sinne von Edward Gordon Craig: Es versteht sich daher von selbst, daß zur erschaffung eines kunstwerks nur mit den materialien gearbeitet werden darf, über die man planend verfügen kann. Der mensch gehört nicht zu diesen materialien. […]Der schauspieler muß das theater räumen, und seinen platz wird die unbelebte figur einnehmen – wir nennen sie die über-marionette. (Edward G. Craig: DER SCHAUSPIELER UND DIE ÜBER-MARIONETTE, 1908)

Das Kaninchen hat es übrigens gut überstanden. Es wurden keine Verhaltensauffälligkeiten festgestellt.

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Eine weitere Darstellerin hat das Spiel mit Farben und Kontrasten verinnerlicht und mit den zuhause verfügbaren Mitteln dieses Bild gestaltet.

image003Rot. Schwarz. Angst. Das Kinderzimmer ist verschwunden.

image004Hollywood …how did I get to Hollywood? By train. (John Ford)

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“Ein beliebter Ausdruck für die Arbeit des Schauspielers ist: in seine Rolle hineinschlüpfen. Ein besserer Ausdruck wäre: aus seiner Rolle herausschlüpfen.“ (Edward Gordon Craig)

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Hier hat ein Schüler seine Gedanken zu dem Corona-Virus und seinen Auswirkungen für die Kultur originell verarbeitet.

Eine andere moderne Theaterform ist das Poetische Theater. Genau wie bei Gedichten sind hier die Zeichen verdichtet und auf die Vermittlung einer Atmosphäre ausgelegt. Neue Räume, auch in der Natur, die Bedeutung von Licht und die Umdeutung von Objekten haben unsere jungen Bühnen-Poeten in einzelnen Fotografien festgehalten:

Liebe SchülerInnen, bitte bleibt auch im zweiten Lockdown so ideenreich! Wir haben uns über jeden eurer Beiträge sehr gefreut.

Eure Fachschaft Darstellendes Spiel

Informationen zum Unterricht ab 14.12.20

Liebe Eltern, liebe Schüler und Schülerinnen,

ich weise hiermit auf die Medieninformation der Frau Ministerin Prien von heute, Sonntag, den 13.12.2020 hin:

Bildungsministerin Karin Prien hat heute (13. Dezember) im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz ihren Aufruf wiederholt: „Bleiben Sie wann immer möglich
zuhause. Die Schulen werden ab Mittwoch geschlossen und es wird nur noch ein Distanzlernangebot geben. [...] Schon ab dem morgigen Montag sei es angesichts der Infektionszahlen aber wichtig, dass so wenig Schülerinnen und Schüler wie möglich in die Schule kommen. [...] Wenn Sie es einrichten können, lassen Sie ihre Kinder auch am Montag und Dienstag schon zuhause und nutzen die Möglichkeit einer formlosen Beurlaubung von der Präsenzpflicht.“

Am Montag und Dienstag können die Schüler*innen der Klassen 5 – 7 im Präsenzunterricht mit den jeweiligen Fachkollegen*innen im Gebäude anwesend sein.

-        Die Schüler*innen des 5. Jahrgangs halten sich im Flügel 3 auf, um größere Distanz zwischen den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen je eine Klasse in zwei Räumen, (5a = 34/38; 5b = 35/31; 5c = 36/37; 5d 32/33), Pausenhof 2.

-        Die Schüler*innen des 6. Jahrgangs halten sich im Flügel 1 auf (6a = 12/13; 6b = 14/19; 6c 17/18); Pausenhof Spielplatz.

-        Die Schüler*innen des 7. Jahrgangs halten sich im Flügel 2 auf (7a = 24/25; 7b = 23/26; 7c = 21/22), Pausenhof = Basketballhof vor dem Lehrerzimmer.

Eltern können durch eine formlose Mitteilung an die Klassenleitungen ihre Kinder von der Präsenz befreien lassen.

Der Unterricht für die Jahrgangsstufen 8 – Q2 findet ab Montag, den 14. 12. im Distanzunterricht statt,

Ab Mittwoch findet der gesamte Unterricht für alle Lerngruppen als Distanzunterricht statt, für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 7 wird es eine Notbetreuung (bitte zeitnah im Sekretariat anmelden) geben.

Mathe-Olympiade unter Corona-Bedingungen

Aufgrund der Corona-Pandemie durften die Teilnehmer der Mathe-AG nicht wie sonst zur Kreisrunde der Mathe-Olympiade nach Eutin fahren, stattdessen fand der Wettbewerb für unsere Schüler hier im Leibniz-Gymnasium statt. Zur Korrektur wurden die Arbeiten anschließend von der Kreisbeauftragten Birgit Behr (Voss-Schule Eutin) an verschiedene Lehrkräfte im Kreis verteilt. Besonders erfolgreich waren:

Besonders erfolgreich waren:

  • Jette Julius (6. Klasse) mit Auszeichnung
  • Dominik Schmelter (7. Klasse) 3. Platz
  • Kai Klindwort (9. Klasse) mit Auszeichnung                                          
  • Hendrik Heinemeier (9. Klasse) 3. Platz
  • Pai Doose (Q1-Jahrgang) 3. Platz
  • Celina Marquardt (Q1-Jahrgang) 1. Platz
  • Paula Altmann (Q2-Jahrgang) mit Auszeichnung und besonderem Lob für durchgängige Teilnahme seit der 5. Klasse!!!

Herzlichen Glückwunsch!!!

Frau B. Gudat und Herr M. Rehbein

Lieber Maske auf statt Schule zu!

600 Leibniz Maske

„Die 'Badewanne' und das Bistro sind tolle Orte, an denen ich gerne in meinen Freistunden lerne.“

(Nil, Q2)

„Alle Lehrer sind sehr nett und die Schule hat einfach positive Vibes.“

(Hedi und Maxim, 6)

„Das Bistro ist ein bezauberndes Plätzchen mit einer belebten und fröhlichen Stimmung.“

(Kathleen, Q2)

„Es herrscht eine ruhige Stimmung, welche einen willkommen heißt.“

(Filip, 9)

„Ich finde am Leibniz die große Auswahl an AGs, die Skifahrt und andere Möglichkeiten, sich zu engagieren, sehr besonders.“

(Frederike, Q2)

„Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

(Joon, 9)

„Am Leibniz kann man gut in der Gemeinschaft arbeiten.“

(Hannes und Mattis, 6)

„Wir haben eine außerordentlich starke Schulgemeinschaft.“

(Catalin, Q2)

"Das Leibniz ist der perfekte Ort zum gemeinsamen Lernen, weil die Jahrgänge nicht abgetrennt voneinander, sondern untereinander agieren."

(Henriette, 9)

„Die Auswahl an AGs und außerschulischen Aktivitäten ist einzigartig.“

(Agnè, Q2)

„Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

(Ole, Q1)

„Ich finde die Verbindung zwischen den älteren und den jüngeren Schülern sehr bemerkenswert.“

(Dorothee, 6)

„Die Schule bietet ein angenehmes Umfeld zur Selbstentwicklung.“

(Lara, Q2)

„Ich fühle mich am Leibniz so wohl, weil alle Lehrer versuchen, einen so gut wie möglich zu unterstützen und zu fördern.“

(Leona, 9)

„Mir gefällt am Leibniz, dass die Schüler viele Möglichkeiten bekommen, den Schulalltag mitzubestimmen.“

(Stefan, Q2)