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WiPo

Kurzbeschreibung des Faches:

logo-wipo-150-88Neben Geschichte und Erdkunde bildet WiPo die dritte Gesellschaftswissenschaft am Leibniz-Gymnasium. Grundlage des Faches bilden Inhalte aus der Politik, Soziologie und Wirtschaft. Darauf aufbauend werden aktuelle Themen ins Unterrichtsgeschehen eingebunden. 

WiPo in der Mittelstufe:

WiPo wird ab der neunten Klasse zweistündig unterrichtet. Bereits hier werden einführende Kenntnisse in Wirtschaft, Politik und Soziologie vermittelt. In der neunten Klasse wird das Lehrangebot vertieft. 

WiPo in der Oberstufe:

Im elftenJahrgang wird WiPo zwei- oder dreistündig im Sprach- und Physikprofil bzw. Geschichts- und Erdkundeprofil unterrichtet. Ab der zwölftenJahrgangsstufe findet jeweils zweistündiger Unterricht statt. In jedem Semester wird pro unterrichteter Wochenstunde jeweils eine Klausur geschrieben. 

Die Semesterthemen lauten:

  1. Die Demokratie in der BRD (E-Jahrgang)
  2. Gesellschaftliche Herausforderungen im 21. Jahrhundert (E-Jahrgang)
  3. Die Soziale Marktwirtschaft zwischen Kontinuität und Wandel (E-Jahrgang)
  4. Wirtschaftspolitik im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat (Q1-Jahrgang)
  5. Europa in Gegenwart und Zukunft (Q1-Jahrgang)
  6. Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert (Q2-Jahrgang)
  7. Mögliche weitere Vertiefungen: Die Zukunft des Sozialstaates; Der Prozess der Globalisierung: Dimensionen und Akteure; Medien und Politik; Ökonomie und Ökologie (Q2-Jahrgang)

bundestagAktivitäten der Fachschaft:

In WiPo werden eine Vielzahl von Aktivitäten unternommen. Unter anderem finden in Wahljahren Podiumsdiskussionen mit Politikern statt. Außerdem fährt jeweils der elfte Jahrgang im Herbst für einen Tag nach Berlin zum Bundestag, um dort mit Bundestagspolitikern zu sprechen. Im zwölften Jahrgang findet ein ein- bis zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum statt. Des Weiteren bieten das Planspiel Börse und die Unternehmenssimulation WIWAG Möglichkeiten zur Vertiefung. 

Knut Bienengräber (Fachschaftsleitung WiPo)

WiPo-Blog

Juniorwahl zur Europawahl 2024

Für viele war es die erste Begegnung mit Stimmzetteln, Wahlkabine und Wahlurne, als die Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse im WiPo-Unterricht bei Herrn Peil an der Juniorwahl teilgenommen haben.

Nach der Vorbereitung im Unterricht wurde der Wahlakt zum Europäischen Parlament realitätsnah simuliert.

Das handlungsorientierte Projekt zur politischen Bildung wird am Leibniz-Gymnasium seit über einem Jahrzehnt anlässlich jeder Landtags-, Bundestags- und Europawahl durchgeführt. Die Wahlbeteiligung lag bei 100% unter den in den Klassen und Kursen anwesenden Schülerinnen und Schülern.

Die WiPo-Fachschaft bedankt sich für die rege Teilnahme und wünscht sich, dass die Schülerinnen und Schüler auch an "echten" Wahlen im Sinne der politischen Teilhabe aktiv werden mögen.

Die Ergebnisse am Leibniz-Gymnasium:

FDP: 18,95%

GRÜNE: 18,95%

CDU: 17,89%

SPD: 16,84%

LINKE: 8,42%

VOLT: 6,32%

DIE PARTEI: 3,16%

AfD: 2,11%

FREIE WÄHLER: 2,11%

Sonstige: 5,26%

Die WiPo-Fachschaft

 

Wie soll Europas Zukunft aussehen? - Podiumsdiskussion am Leibniz

Am 02.05.2024 fand am Leibniz-Gymnasium in der 3. und 4. Stunde eine durch die Schülervertretung organisierte Podiumsdiskussion zur kommenden Europawahl am 9. Juni 2024 statt.

Zu Gast waren: Finn-Luca Frey (Die Linke), Prof. Dr. Jan-Peter Warnke (BSW), Enrico Kreft (SPD), Eka von Kalben (B90/Die Grünen), Helmer Krane (FDP), Tom Düwel (CDU) und Gregor Voht (Freie Wähler). An der Podiumsdiskussion nahmen die Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse teil.

Nach einem Grußwort von unserem Schulleiter, Herrn Dr. Matlok, startete in der Folge die Diskussion, welche jeweils wechselnd angeleitet wurde durch unsere Moderatoren Julian Marquardt (Q2e), Moritz Romanko (Q2c) und Hendrik Heinemeier (Q2b).

Themen waren dabei die Umwelt-, Verkehrs- und Klimapolitik, die strukturelle Entwicklung der EU, die Wirtschaft in Europa, die Sicherung der europäischen Außengrenzen und der Ukraine-Krieg. In die Debatte wurden auch regelmäßig die Fragen der Schülerschaft eingebunden.

Zum Ende der Debatte folgte durch die Politiker bzw. durch die Politikerin ein genereller Wahlaufruf an die Heranwachsenden; zum ersten Mal sind nämlich auch Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt.

Neben den Moderatoren waren in die Planung sowie in die Durchführung der Podiumsdiskussion die Schülerinnen Marieke Flatau (Q1c), Runa Haufe (8c) sowie der Schüler Raven Schult (Q2b) eingebunden. Ein besonderer Dank gilt außerdem Frau Frädrich für ihre Unterstützung.

Raven Schult (Q2b)

Juniorwahl zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2022

Auch bei der aktuellen Landtagswahl hat das Leibniz-Gymnasium mit seinem neunten, E- und Q1-Jahrgang an der Juniorwahl teilgenommen. Die Juniorwahl ist eine simulierte Wahl, die sich immer an einer bevorstehenden Wahl orientiert, d.h. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Wahlzettel, die so wie die der tatsächlichen Landtagswahl (Wahlkreis "Ostholstein Süd") aussahen. 

Die Wahlbeteiligung lag bei 100% unter den in den Klassen und Kursen anwesenden Schülerinnen und Schülern. Die WiPo-Fachschaft bedankt sich für die rege Teilnahme und wünscht sich, dass die Schülerinnen und Schüler auch an "echten" Wahlen im Sinne der politischen Teilhabe aktiv werden mögen. 

Die Ergebnisse für die Erststimmen = Direktmandat des Wahlkreises "Ostholstein Süd":

  • Sandra Redmann (SPD) 32,8%
  • Catharina Nies (GRÜNE) 28,4%
  • Wiebke Zweig (CDU) 19,7%
  • Jörg Hansen (FDP) 14,8%
  • Sonstige Erstimmen 4,3%

Die Ergebisse der Zweitstimmen = Wahl einer Partei:

  • FDP 22,7%
  • Grüne 21,5%
  • SPD 20,4%
  • SSW 13,3%
  • CDU 7,2%
  • Sonstige Zweitstimmen 14,9%

 Herr K. Bienengräber (Leiter der WiPo-Fachschaft)

MUNOL 2021 in Lübeck

Ohne internationale Zusammenarbeit keine Lösung von globalen Problemen. Das erweist sich
nicht nur bei der Pandemie oder der Klimakrise. Umso erfreulicher, dass wir auch in diesem Jahr,
in dem so vieles nicht möglich war, eine Delegation zum Model United Nations of Lübeck
(MUNOL) schicken konnten.

Als Vertreter von Großbritannien und dem Iran haben Finn Augustin, Hannah Fechner, Jochen
Harder und Thies Reimer Positionen zu ihren jeweiligen Themen unter der Überschrift: Different
identities: dividing or uniting? erarbeitet. In dieser Woche bekamen sie nun die Gelegenheit,
Verbündete zu suchen und gemeinsam mit anderen Lösungen für zum Beispiel internationale
Handlungsfähigkeit bei Naturkatastrophen, Menschenrechtsverletzungen in Kashmir oder auch
Kindersoldaten im Sudan zu suchen.

Als begleitende Lehrkraft hat es mich besonders gefreut, zu sehen, wie viel Selbstständigkeit,
Motivation und Ernsthaftigkeit alle Beteiligten an den Tag legten. Jochen Harder wurde sogar als
„best delegate“ im Security Council ausgezeichnet!

Trotz aller Einschränkungen dieser Zeit wehte der MUN-Spirit durch die Flure der Thomas-Mann-
Schule, wurde über jeden Satz debattiert, wurden neue Allianzen geschmiedet. Ein weiteres
Highlight war sicherlich auch der Gastvortrag von Prof. Dr. Baer, Richterin im Ersten Senat des
Bundesverfassungsgerichtes, die sich anderthalb Stunden Zeit nahm, um ihre Sicht auf das
Konferenzthema vor und mit den Schüler*innen zu erläutern. Eine gewinnbringende Woche für
alle, die sich der Herausforderung von MUNOL gestellt haben.

Frau K. Krtschil, WiPo-Lehrerin

Schüler fragen Bundestagsabgeordnete

Am 29.04.2021 führten Schüler:innen der Oberstufe des Leibniz-Gymnasiums Bad Schwartau eine Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten unserer Region durch.

Thematische Schwerpunkte waren Energiewende und Klimaschutz sowie Corona-Lockdown und Zukunftsaussichten für die jungen Menschen.

Seit März 2020 ist der Schulalltag auch am Leibniz-Gymnasium wie überall im Pandemiemodus. Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl am 26. September dieses Jahres hatte die Schülervertretung des Gymnasiums die Abgeordneten aller im Bundestag vertretenen Fraktionen eingeladen. Es nahmen Lorenz Gösta Beutin (Die Linke), Ingo Gädechens (CDU), Bettina Hagedorn (SPD), Dr. Bruno Hollnagel (AfD), Gyde Jensen (FDP) und Konstantin von Notz (B90/Grüne) teil. Die Moderation wurde von den Schülersprecher:innen Dila Babadag, Jochen Harder und Charlotte Windt übernommen. Nach einem kurzen Grußwort des Schulleiters Dr. Johannes Matlok konnte die Debatte starten.

Die Organisation der Veranstaltung stellte - insbesondere auch unter technischen Aspekten - eine große Herausforderung dar. Nach einigen kleinen Verbindungsproblemen, die zügig gelöst werden konnten, wurde allen zugeschalteten Diskutant:innen entweder via Videokonferenz oder über Telefonschaltung eine adäquate Teilnahme an der Podiumsdiskussion ermöglicht. Somit verlief die Veranstaltung im weiteren Verlauf nahezu problemlos, weshalb alle Abgeordneten ihre politischen Positionen und Ansichten darstellen konnten.

Aufgrund des coronabedingten Hygieneschutzes saßen einige Schüler:innen mit Abstand in der Pausenhalle, während andere in den mit Smartboards ausgestatteten Räumen der Schule die Podiumsdiskussion verfolgten. Über 150 Schüler:innen aus neun Klassen auf fünf Räume verteilt nahmen simultan an der Diskussion teil und griffen aktiv ein, indem sie Fragen ihres Interesses stellen konnten.

Es ging um Themen, die die Schüler:innen direkt oder indirekt betreffen. So drehten sich ihre Fragen um eine ökonomisch und ökologisch gut verträgliche Energiewende, um Perspektiven für Schüler:innen während des Lockdowns und Vorbereitungen für etwaige weitere Wellen der SARS-CoV-2- oder zukünftige Pandemien. Die Schüler:innen sprachen ebenso das aktuelle Thema des in Berlin beschlossenen, inzwischen für verfassungswidrig erklärten Mietendeckels an und diskutierten mit den Abgeordneten die Probleme von Rechtsextremismus sowie die Gefährdung unserer Demokratie.

In ihrem Abschlussstatement gaben die Abgeordneten den Schüler:innen Empfehlungen für ihre erste Bundestagswahl mit auf den Weg und riefen zu Engagement in Partei und Gesellschaft auf.

Nach 90 Minuten interessanter und diverser Fragen mit noch diverseren Ansichten und Antworten endete die Podiumsdiskussion mit einem Wahlaufruf an die Erstwähler für den 26. September und großem Dank an die Abgeordneten, die Schulleitung, die Lehrer sowie alle Unterstützer.

Jochen Harder, Q2c 

 

  • „Die 'Badewanne' und das Bistro sind tolle Orte, an denen ich gerne in meinen Freistunden lerne.“

    (Nil, Q2)
  • „Alle Lehrer sind sehr nett und die Schule hat einfach positive Vibes.“

    (Hedi und Maxim, 6)
  • „Das Bistro ist ein bezauberndes Plätzchen mit einer belebten und fröhlichen Stimmung.“

    (Kathleen, Q2)
  • „Es herrscht eine ruhige Stimmung, welche einen willkommen heißt.“

    (Filip, 9)
  • „Ich finde am Leibniz die große Auswahl an AGs, die Skifahrt und andere Möglichkeiten, sich zu engagieren, sehr besonders.“

    (Frederike, Q2)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, 9)
  • „Am Leibniz kann man gut in der Gemeinschaft arbeiten.“

    (Hannes und Mattis, 6)
  • „Wir haben eine außerordentlich starke Schulgemeinschaft.“

    (Catalin, Q2)
  • "Das Leibniz ist der perfekte Ort zum gemeinsamen Lernen, weil die Jahrgänge nicht abgetrennt voneinander, sondern untereinander agieren."

    (Henriette, 9)
  • „Die Auswahl an AGs und außerschulischen Aktivitäten ist einzigartig.“

    (Agnè, Q2)
  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Ich finde die Verbindung zwischen den älteren und den jüngeren Schülern sehr bemerkenswert.“

    (Dorothee, 6)
  • „Die Schule bietet ein angenehmes Umfeld zur Selbstentwicklung.“

    (Lara, Q2)
  • „Ich fühle mich am Leibniz so wohl, weil alle Lehrer versuchen, einen so gut wie möglich zu unterstützen und zu fördern.“

    (Leona, 9)
  • „Mir gefällt am Leibniz, dass die Schüler viele Möglichkeiten bekommen, den Schulalltag mitzubestimmen.“

    (Stefan, Q2)