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Wir fuhren in den Hansapark …

… um zu arbeiten!

Im Physikunterricht zu Beginn der Oberstufe werden alle möglichen Arten von „beschleunigten Bewegungen“ behandelt: der „Freie Fall“, Kreisbewegungen wie bei einem Looping, Schwingungen wie bei einer Schiffsschaukel, … Was also liegt näher, als diese Bewegungen nicht nur im Klassenzimmer zu berechnen, sondern sie im Hansapark am eigenen Leib zu erfahren.

Ein passender Fachtag war also schnell vereinbart.

Wer allerdings glaubte, der Fachtag würde sich alleine auf ein Mitfahren im 'Highlander' oder in der 'Nessie' beschränken, sah sich schon Wochen vorher eines Besseren belehrt: Anhand von Fotos und Videos mussten wir Geschwindigkeiten und Kurvenradien abschätzen, Beschleunigungswerte berechnen und Diagramme zum erwarteten Fahrtablauf zeichnen.

Nach einer Fahrradtour zum Hansapark wurden dort Maßbänder, Beschleunigungssensoren und Videoaufnahmen ausgepackt, um die Fahrten so genau wie möglich auszumessen und zu protokollieren.

Die Auswertung der Messdaten wird uns noch einige Wochen weiter beschäftigen. Trotzdem können wir ein erstes Fazit abgeben:

Es gibt langweiligere Fachtage als einen Ausflug in den Hansapark.

M. Breede, Physiklehrer

 

Helfen, wo geholfen wird: der Spendenstand

In dieser Woche hat uns die tolle Nachricht vom Sankt Angela Gymnasium in Bad Münstereifel erreicht, dass insgesamt bei der Spendenaktion unglaubliche... 

9.443,53 € zusammengekommen sind! Ein großes Dankeschön an euren Einsatz, liebe Schülerinnen und Schüler, durch den diese Summe nur erzielt werden konnte! Ein ebenso großer und herzlicher Dank gebührt auch Ihnen, liebe Eltern und Spender, für die tolle Unterstützung!

Wir geben gerne die folgenden Zeilen von Frau Laurinat, der Vorsitzenden des Vereins der Freunde, weiter:

„Leider ist die derzeitige Situation immer noch problematisch. Das gesamte Schulgebäude ist nach wie vor nicht nutzbar. Auflagen zum Brandschutz, zum Atemschutz und nicht zuletzt auch der Geräuschpegel in den Räumlichkeiten, bedingt durch die Baumaschinen, machen eine Rückkehr in die Schulgebäude noch längst nicht möglich. Immerhin werden die 5. und 6. Klassen bereits in benachbarten Schulen unterrichtet, der Abschlussjahrgang wird seit einer Woche in der nahen Jugendherberge in Präsenz unterrichtet.
Das alles ist eine wahnsinnige Herausforderung an Schüler, Eltern und Lehrer, zumal jeder noch sein eigenes privates Schicksal um die Hochwasserkatastrophe zu tragen hat.

Unsere Schule ist zu allergrößtem Dank verpflichtet! Es ist nicht nur die monetäre Unterstützung, die unserer Schule dadurch zugutekommt, mehr noch finde ich den symbolischen Akt der Anteilnahme, der Solidarität an unserem Schul-Schicksal beeindruckend und rührend. Umso mehr, noch einmal der Dank an Ihre Aktion, durch die unser Leid geteilt wird und die uns auch moralisch stark unterstützt!“

Frau K. Larink, Mittelstufenleiterin

 

DS - Q2 präsentiert Werkschau

Einschränkungen - inzwischen ein allgegenwärtiger Begriff für uns alle. Doch wirken sich die Folgen der Corona-Pandemie auf jeden Alltag gleich aus?

Wohl kaum: Den Einen trifft ein Schicksalsschlag nach dem anderen, der Nächste schlürft genüsslich Champagner auf seiner Yacht.

Eine kontrastreiche, mit Metaphern und Sinnbildern gespickte Werkschau führte der DS-Kurs der Q2 unter der Leitung von Frau von der Heyde am vergangenen Montag bei uns in der Pausenhalle auf. Im Wechsel mit musikalischen Einlagen an Klavier und Gitarre von Solisten aus allen Oberstufenjahrgängen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre im Lockdown erarbeiteten Szenen - inhaltlich brandaktuell, theoretisch basierend auf den Theatertheoretikern Shakespeare, Brook, Stanislawski und Boal. Rhythmische Geräusche verdeutlichten Emotionen, ganz im Stil von Peter Brook, die Sprache Shakespeares diente als Stilmittel, um den gesellschaftlichen Kontrast innerhalb der Pandemie zu untermauern und Stanislawskis Naturalismus bildete die Grundlage der Trauer eines Jungen um seinen Großvater, sodass sich jeder Zuschauende mindestens ein Mal selbst in dieser facettenreichen Darstellung unseres doch so absurden Alltags wiedergefunden haben wird.

Der Kurs war zufrieden, in diesem Rahmen einmal wirklich auf die Bühne treten zu können, auch wenn einiges noch weiterer Proben bedurft hätte. Es gab viel Applaus vom Publikum, das größtenteils aus Gästen der Akteure sowie aus DS-Schülerinnen und -Schüler anderer Kurse bestand.
Maks Rießen Q2

Klassenfahrt zum Tietzowsee!

Nach langem Bangen und Warten aufgrund der Pandemie konnten die 9. Klassen endlich ihre verschobene Klassenfahrt aus dem letzten Schuljahr nachholen. Eine Schülerin berichtet über die Fahrt an den Tietzowsee.

Obwohl wir ja, wie wir alle wissen, gerade mitten in einer Pandemie stecken, hat es sich unser Jahrgang trotzdem nicht nehmen lassen, die Klassenfahrt zu veranstalten und so kam es dazu, dass wir, der gesamte 9. Jahrgang plus unsere Lehrerinnen und Lehrer, eine Klassenfahrt zur wunderschönen Ferieninsel Tietzowsee unternommen haben. Wir sind also mit zwei vollbeladenen Bussen nach Brandenburg an einen See gefahren, an dem wir unglaublich viel Spaß hatten. Wir sind nicht nur im See schwimmen gewesen, der zugegeben nicht erstaunlich warm war :D, sondern haben außerdem eine Kanutour durch die anliegenden Seen gemacht, eine Fahrrad- und Bootstour nach Rheinsberg und eine Wanderung durch die Wälder. Während unserer Freizeit konnte man die meisten von uns immer auf den Volleyballfeldern der Anlage finden, wo wir zusammen Musik gehört und Volleyball gespielt haben. Die Abende waren nicht weniger interessant, denn durch einen Beamer hatten wir sogar die Möglichkeit an einem Abend ein Fußballspiel anzuschauen. An den weiteren Abenden hatte jede Klasse die Möglichkeit eine wunderschöne Fackelkanutour in der Dämmerung zu unternehmen und anschließend noch ein Lagerfeuer inklusive Stockbrot zu veranstalten. Am letzten Abend vor der Abreise hatten sich nochmal alle vier Klassen vor dem Lagerfeuer wiedergefunden und zusammen ein paar Lagerfeuerlieder gesungen.

Emilie Taube 9a

3D-Drucker am Leibniz

Das Leibniz-Gymnasium ist Pilotschule im Rahmen des Projekts „Digitale Arbeitswelt aus Schülerperspektive“ (DIASper).

Die sich ständig verändernde Arbeitswelt bedarf ...

... auch sich entsprechend ändernder Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden. Neben drei weiteren Schulen, darunter zwei aus Dänemark, werden im Leibniz-Gymnasium neue Unterrichtsinhalte im Hinblick auf digitales Arbeiten erprobt. Im Wahlpflichtkurs von Herrn Hemje sollen mithilfe der eigens hierfür bereit gestellten 3-D-Drucker handlungsorientiert neue Fachinhalte insbesondere für das Fach Informatik, aber auch für die Fächer Mathematik und Physik erprobt werden.

Das unter der Federführung des IPN Leibniz-Institut (Institut der Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel) und der Teknologiskolen an der Syddansk Universitet Odense ist ein die Grenze zwischen Süddänemark und Schleswig-Holstein überschreitendes Vorhaben (Es wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Danmark von der Europäischen Union gefördert).

Herr Wilken und Frau Volff, Vertreter des DIASper-Projekts, sind am 21.09.21 aus Kiel nach Bad Schwartau angereist, um den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern, vor allem Herrn Hemje, sowie Schülerinnen und Schülern die Installation und Benutzung der Drucker zu erklären.

Die Geräte sind von der Deutschen Firma Bresser und können vielseitig im Unterricht eingesetzt werden. Dies gilt beispielsweise für Entwicklungen rund um das Programm "CAD", die von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden können. Der Drucker bietet einen Druckerraum von 15x15x15cm und einen videoüberwachten Druckvorgang, was ihn ideal für die Benutzung im Unterricht macht.

Nach der Installation wurden die Drucker direkt ausprobiert und dabei konnte durch eine schon vorprogrammierte Datei eine Schildkröte in 3D gedruckt werden. Diese steht mittlerweile auf dem Schreibtisch von Herrn Matlok – und kann auch den Durchhaltewillen in Bezug auf die Digitalisierung an Schulen symbolisieren.

 

Moritz Keller, Q2-Jg.

Mobbing-Präventionstage 2021 für die fünften Klassen

JaLiebe Eltern der 5. Klassen,

unsere Schule möchte Mobbing gezielt vorbeugen. Deshalb haben wir die Aktion „Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein“ in unser Konzept zur Gewaltprävention aufgenommen.

Es ist uns wichtig, eine Klassengemeinschaft zu fördern, in der sich die Kinder wohl fühlen und auf die sie sich verlassen können. Aus diesem Grund sind bereits in der ersten Schulwoche zusätzliche Stunden dafür eingesetzt worden, ein vertrautes Miteinander in der Klasse zu schaffen. Ebenfalls finden in der Woche vor den Herbstferien (27. September - 01. Oktober 2021) die Mobbingpräventionstage statt. Details lesen Sie bitte in unserem Elternbrief

B. Jaecks, Orientierungsstufenleiterin

Corona - Was stimmt eigentlich?

Obwohl wir das SARS-CoV-2-Virus nun fast schon zwei Jahre kennen, gibt es immer noch große Unsicherheiten im Umgang mit dem Thema Corona, die teilweise durch unsachgemäße Argumente in der Öffentlichkeit geprägt sind.

Das Lübecker Offene Labor (LOLA) hat uns ein attraktives Vortragsangebot von Prof. Dr. med. Werner Solbach für den Biologieunterricht vermittelt:

Professor Solbach ist als ehemaliger Direktor des Uni-Instituts für Medizinische Mikrobiologie in Lübeck Fachmann für dieses Thema. An drei Tagen hat er es – natürlich ganz coronakonform – unseren Oberstufenjahrgängen ermöglicht, einen fundierten Einblick in die aktuelle Forschungslage zu gewinnen.

 

Es folgen Eindrücke aus den drei Jahrgängen:

 

 Q2-Jahrgang
Von den Grundlagen der Virologie über die Entstehung bzw. den Ursprung von Covid-19 bis hin zu zum aktuellen Wissensstand erklärte Professor Solbach alles über Corona – darunter auch vieles, was uns noch nicht bekannt oder womöglich schon wieder entfallen war – in einer lebendigen und interaktiven Art und Weise.

Die Schülerinnen und Schüler des Q2-Jahrgangs lernten so das bekannte Thema auch von anderen Seiten kennen und erfuhren mehr über den Aufbau des Virus', den Umgang mit ihm, seine Übertragung und somit den Infektionsvorgang, seine Historie und schlussendlich auch über die zur Verfügung stehenden Schutzimpfungen gegen Covid-19.

Dabei klärten sich Fragen wie: „Wie funktioniert so ein Selbsttest überhaupt?“, „Wie kommt es zu solch schweren Folgen einer Infektion in einigen Fällen?“ oder „Wie funktioniert die Immunisierung genau?“ - Nichts blieb unbeantwortet.
All dies veranschaulichte Professor Solbach mit Bildern, insbesondere aber mit Zeichnungen, welche er unter Einbindung der Schülerinnen und Schüler erstellte bzw. erklärte.

In der Zusammenfassung offenbarte sich den Schülerinnen und Schülern des Q2-Jahrgangs ein interessanter Blick auf das große Thema der Pandemie aus wissenschaftlicher Sicht, der den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Corona in Zukunft bestimmt hilfreich sein kann, zumal abschließend auch noch mit einigen Mythen rund um die Corona-Schutzimpfung aufgeräumt wurde.
Janina Plaumann, Q2a

 

E-Jahrgang
„Ich fand den Vortrag sehr gut und informativ. Er hat Begriffe, die wir nicht kannten, sehr gut erklärt, aber es war etwas zu lang.“

„Wäre cool gewesen, wenn wir gelernt hätten, wie ein Schnelltest funktioniert.“

„Mir waren sehr viele Sachen bekannt, aber mir hat der Vortrag trotzdem sehr gut gefallen. Es war auch schön, einmal die biologische Sicht zu Gesicht bekommen zu können.“

„Ich fand es auch gut, dass sozusagen der Weg der Viren, deren genaue Wirkung und auch die Wirkung der Impfung nochmal erklärt wurden.“

„Ich finde zudem auch gut, dass er immer mal gefragt hat, ob wir alles kennen und wenn nicht, er es erklärt hat. Somit wurde alles verständlich.“

„Ich mochte die Vortragsweise des Professors und auch seine Art echt gerne. Ich fand es auch gut, dass er keine Fachbegriffe vorausgesetzt hat und es deswegen einfach war, ihn zu verstehen. Ich fand die Länge des Vortrags eigentlich völlig in Ordnung, langweilig war mir nicht.“

„Ich fand ihn auch gut (obwohl ich viele Sachen schon wusste), gegen Ende wurde es aber schon ein bisschen lang ... Außerdem kam in der hinteren Reihe manches nicht an, besonders vor und nach der Pause.“

„Ich fand den Vortrag sehr interessant, vor allem, dass der Professor die ganze Geschichte des Virus' noch einmal erklärt hat. Außerdem hat dieser Vortrag meine Meinung über das Impfen verändert, da ich mich ursprünglich nicht impfen lassen wollte."

 

Q1-Jahrgang
„Es war eine gute Mischung aus Informationen, Veranschaulichung und Interagieren mit den Schülerinnen und Schülern. Die Themenwahl war sehr interessant und informativ, da noch viele Dinge unbekannt waren.“

„Wir fanden den Vortrag zwar an sich sehr gut, allerdings war es nicht wirklich etwas Neues, was uns erzählt wurde. Es wäre passender gewesen, wenn dieser Vortrag bereits im letzten Schuljahr stattgefunden hätte.“

„Verständlich erklärt, sehr detailliert und informativ.“

„Der Vortrag war sehr verständlich und schülernah. Ich hätte mir gewünscht, dass man den Schülerinnen und Schülern die Wahl der Schwerpunkte überlässt, da ich z.B. gerne die unterschiedlichen Impfungen erklärt bekommen hätte.“

Frau C. Frederick, Fachschaftsleitung Biologie

Klassenfahrt nach Sylt

Wir, die Klassen 8a, 8b und 8c, haben uns am 06.09.2021 auf den Weg nach Sylt gemacht - um genauer zu sein, nach List in die Jugendbildungsstätte „Mövenberg“. Sie liegt ganz im Norden der Insel Sylt.

Dort war alles sehr „einfach“ gehalten, leider auch das Essen – es wurde aber im Laufe der Woche besser.

Unsere Ausflüge wechselten sich klassenweise ab. Wir fuhren ins Aquarium, machten eine Wattwanderung sowie eine Fahrradtour. Einige von uns fanden die Wattwanderung bei tollem Wetter interessant und erforschten Watttiere; für andere hingegen war dies nicht so spannend. Die Fahrradtour war etwas anstrengend, aber dennoch schön. Wir fuhren um den sog. „Ellenbogen“. Ein absolutes Highlight! Dort war der riesige Wasserstrudel zu sehen und zu hören, wo das Wasser des Wattenmeeres auf die Nordsee trifft. Das Aquarium war klein, aber es gab faszinierende Meerestiere.

Die Nachmittage sowie die Freizeiten verbrachten wir mit Quatschen auf den Zimmern und mit Spielen in großer Runde. Die Abende nach dem Essen ebenso. Des Weiteren genossen wir die Sonnenuntergänge beim Spazierengehen am Strand und vor der Nachtruhe haben wir den Sternenhimmel betrachtet. Da kaum Lichter von List schienen, haben wir sogar die Milchstraße gesehen. Außerdem war die Aussichtsplattform in den Dünen toll. Da hat man die großen Wanderdünen herrlich sehen können.

Allgemein war die Klassenfahrt ein schönes Erlebnis, bei dem unsere Klassengemeinschaften gestärkt wurden. Die sehr lange Rückfahrt, aufgrund eines Notfalleinsatzes vier Stunden länger als geplant, mit der Bahn ist fast schon vergessen. 

Lya, Lilly, Sarah 8c

Rudern am Leibniz

Für alle, die gerne zum Rudern kommen möchten, hier unsere aktuellen Ruderzeiten:

Dienstag: 18:30 Uhr

Donnerstag: 16:00 Uhr

Samstag: 11:00 Uhr

Außerdem haben wir einen schul.cloud-Channel, in dem es noch weitere Informationen zu den Ruderzeiten und mehr von uns gibt.

Einfach nach "Schüler-Ruder-Riege" suchen und dem Channel beitreten, wenn ihr Interesse habt.

Wir freuen uns auf euch!

 

Deutschland aus finnischen Augen

Mein Name ist Sara. Ich komme aus Tampere in Finnland und lebe seit Januar 2021 als Austauschschülerin bei einer Gastfamilie in Stockelsdorf.

Vor zwei Jahren habe ich mir überlegt, dass ich ein Austauschjahr machen möchte. Meine erste Idee war, mein Englisch zu verbessern und nach Australien oder Neuseeland zu gehen.

Doch dann kam Corona und Einreisen nach Australien waren nicht mehr möglich. Ich habe mich gefragt, was ich jetzt machen soll? Jemand hat mir empfohlen: "Gehe doch nach Deutschland!"

Jetzt ich bin hier und ich es könnte nicht besser haben.

Viele hier haben mich gefragt, wie die Schule in Finnland ist. Dort bin ich auch an einem Gymnasium und habe daher einen guten Vergleich. Ich habe hier am Leibniz-Gymnasium gemerkt, dass alle Schüler motiviert sind und intensiv lernen und dass der Unterrichtsstoff manchmal sehr schwierig ist. So ist es auch in Finnland.

Die Schulbildung in Deutschland ist altmodischer als in Finnland. Hier braucht man einen Ordner für den Unterricht und man bekommt viele Papiere und Zettel. In Finnland braucht man einen Laptop, weil fast alle Aufgaben online sind. Dort haben wir mehr Freiheiten über unseren Stundenplan und die Abiturprüfungen. Zum Beispiel stellen wir selbst unsere Stundenpläne zusammen und können auch ein bisschen darauf einwirken, wie wir ein Thema im Unterricht lernen wollen.

Ein Nachteil an finnischen Schulen ist, dass wir mehr Hausaufgaben bekommen. Ein Vorteil ist jedoch, dass wir warmes Essen erhalten und dieses nichts kostet.

Eine Sache, die ich an der Schule in Deutschland mag, ist, dass sich die Schüler mehr im Unterricht beteiligen. Hier reden wir mehr und Konversation ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtes.
Die Menschen in Deutschland und in Finnland sind nicht so verschieden, wie viele vielleicht denken. Gerade hier in Nord-Deutschland sind die Leute anfangs auch nicht so offen, aber wenn man sie kennengelernt hat, sind alle freundlich und herzlich. So ist auch unsere finnische Mentalität.

Bald ist mein Austauschjahr vorbei. Im Januar muss ich zurück nach Finnland fliegen. Ich freue mich noch über die vier Monate hier in Deutschland mit den neu gefundenen Freunden in unserer Schule. Danke, dass ihr mich so gut aufgenommen habt!

Sara Roiha, Q2a

 

Der neue SEB-Vorstand stellt sich vor

Hallo, wir sind der neue SEB-Vorstand!


Unsere SEB-Mitglieder haben uns für die kommenden zwei Jahre das Vertrauen ausgesprochen – nun stellen wir uns kurz vor:

  • Annika Brunner: Ich habe zwei Söhne – einer besucht den E-Jahrgang, und der zweite beginnt in den kommenden Wochen sein Studium. Beruflich bin ich in der IT-Welt in den Bereichen Partnerbetreuung und Personalwesen / Organisation unterwegs. Mitglied des SEB-Vorstands bin ich seit 2016, und es gibt noch immer viel zu tun. 
  • Ulrike Slaby: Nach ein paar Jahren als Klassenelternbeirat bin ich vor 2 Jahren zum SEB dazugestoßen. Meine große Tochter hat dieses Jahr hier am Leibniz ihr Abitur gemacht und meine „kleine“ ist jetzt in der neunten Klasse. Privat arbeite ich seit vielen Jahren bei einer Bank in Lübeck und wohne mit unserer Familie in Ratekau.
  • Almut Schreiber: Im SEB-Vorstand bin ich seit diesem Schuljahr neu, nachdem ich in verschiedenen Klassen meiner Kinder als Klassen - oder Schulelternbeirat tätig war. Ich habe vier Jungs, von denen zwei am Leibniz-Gymnasium in die sechste beziehungsweise in die achte Klasse gehen. Mein Ältester ist im Studium und der Zweite geht in die Q2. Beruflich bin ich als Ärztin in einer Praxis tätig. Im SEB-Vorstand freue ich mich auf die neuen Aufgaben.

Erreichbar sind wir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

SEB-Vorstand

Kreatives Schreiben

Im Rahmen des Deutschunterrichts der Oberstufe haben sich die Schülerinnen und Schüler beim Verfassen von moderner Lyrik auch mit Situationen des Alltags auseinandergesetzt. Die beiden folgenden Gedichte zum Motorenöl und zu PayPal sind dabei spontan entstanden.

Idrive 350

Minimum unterschritten
Ob ich das richtig mache?
Teste ich den Stand nochmal?
Oder frag‘ ich besser nach?
Richtige Öffnung finden
Eine schwere Aufgabe
Nicht einmal beschriftet
Öffne ich jetzt dieses Ding?
Lieber wär’s mir jetzt mit Mama

Niemals kann ich das allein schaffen
Aber was passiert denn sonst?
Cousin Ahmad kann sowas
Hol‘ ich ihn mir einmal ran?
Fehler mach‘ ich viel zu oft
Üben muss ich nicht nur das
Leider bin ich eben so
Leben voller dummer Fehler
Einsam an der Tankstelle
Nicht Edge und Energy
Jakob Raab, Q2

 

1,60€ aber bitte über PayPal

Bargeld, seit Jahrhunderten genutzt,
anonym, zerstörbar, greifbar, verlierbar.
Durch eine lange Historie geprägt;
Und durch Maschinen geprägt.

Anders kennt der Römer es nicht,
vollzieht seinen Handel mit tauschbarem Gut,
kannt keine elektrische Transaktion,
das Bargeld auf der Antike beruht.

Unsere Zeit bracht PayPal hervor,
einer von vielen Diensten,
die erleichtern und verbessern,
und steigen über das Bargeld empor.

Den Taschendieben, den Kriminellen,
wird ihr Leben erschwert,
verloren, gestohlen wird nun kaum mehr,
das Geld über das Internet verkehrt. 

Doch drawbacks bleiben nicht erspart,
das Geld wird zwar online gespart,
doch Cyberkriminalität
wird mehr und mehr zur Normalität.
Leon Heuer, Q2

 

Geschichte vor Ort: Besuch im Europäischen Hansemuseum

Am Dienstag, den 31.08.2021 fuhren die siebten Klassen unseres Gymnasiums zum Europäischen Hansemuseum nach Lübeck. Um unseren hanseatischen Ausflug perfekt zu machen, schlossen wir einen Rundgang durch die Lübecker Altstadt an.

Nach einer kurzen Fahrt mit unterschiedlichen Bussen gingen wir in vier geführten Gruppen getrennt, mit einem zeitlichen Abstand von circa einer halben Stunde, auch schon los. Unsere Führungen dienten der Ergänzung und Veranschaulichung unseres Geschichtsunterrichtes zum Themenbereich Handel und Leben der Hanse.

Die Führungen gingen durch verschiedene Kulissen von Plätzen der Hansezeit. Besonders interessant fand ich den Raum, in dem die Privilegien der Kaufleute in Vitrinen ausgestellt waren. Das Gruseligste an dem Museumsbesuch war ein Raum, in dem eine Gasse zur Pestzeit von Lübeck nachgestellt war.

Nachdem alle Gruppen ihre Führungen beendet hatten, gab Frau Wasmuth uns eine exklusive hanseatisch orientierte Tour durch die Altstadt der Hansestadt Lübeck. Zunächst erfuhren wir etwas über die Schiffergesellschaft und anschließend einiges über die Marienkirche, in welche wir allerdings nicht hineingehen konnten. 

Anschließend ging es, vorbei an alten Kaufmannshäusern, auf den Lübecker Markt, wo wir viel Wissenwertes über das Rathaus und den Markt selbst erfuhren. 

Eine alte Eisdiele war schließlich unser letztes Ziel, bei welcher jeder von uns bei schönstem Sonnenschein ein leckeres Eis genießen konnte. Danach ging es auch schon wieder zurück zur Schule.

Der Ausflug war eine tolle Abwechslung zum eigentlichen Geschichtsunterricht. Vielen Dank an unsere begleitenden Lehrkräfte Frau Gudat, Frau Hesse, Frau Hieber, Herrn Thies, Herrn Wagner und Frau Wasmuth.

Imke Rös, 7c

Zu Besuch an der Grundschule - Darstellendes Spiel

Am Montag, den 30.08.2021 kamen Frau Stenman und zwei Oberstufenschüler vom Leibniz-Gymnasium zu uns in die Gerhart-Hauptmann-Grundschule.

Eigentlich hätten wir in der Stunde Musik gehabt, aber stattdessen hatten wir Darstellendes Spiel.

Das ist so etwas wie Theater. Als Erstes sollten wir in der Pausenhalle in einem Tempo von 1 bis 10 gehen, bei "Freeze" sollten wir zu Eis erstarren und uns nicht mehr bewegen. Danach wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe sollte einen Dachboden darstellen und ich war der Stuhl des Raumes. Meine Freunde waren ein Schrank, ein Fernseher und ein Ladekabel und dann gab es noch eine Person, die die Sachen benutzt hat. Die anderen drei Gruppen haben eine Küche, ein Büro und eine Pizzeria dargestellt. Am Ende sollten wir erraten, welchen Raum die Gruppen zeigten.

Dann war die Vorführung aber leider schon fast zu Ende. Allerdings haben wir noch eine Einladung für den Tag des offenen Klassenzimmers am Leibniz-Gymnasium bekommen. Am 27. November 2021 dürfen wir im Unterricht dabei sein. Ich hoffe, dass wir noch einmal Darstellendes Spiel haben werden, es hat nämlich ziemlich viel Spaß gemacht.

Liebe Grüße, Bent von der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Eindrücke der BJS

Am Mittwoch, dem 01. September 2021, fanden die Bundesjugendspiele mit einem ganz besonderen Zusatz, nämlich einem Sponsorenevent, statt. Schüler:innen berichten von ihren Eindrücken des Tages!

Sponsorenevent

Durch Corona wurden im letzten Jahr viele an ihre Grenzen gebracht und dann gab es auch noch die Überflutungen in Deutschland, die viel Verwüstung mit sich gebracht haben. Hilfe wird dringend benötigt und so kam die Idee, als Schulgemeinschaft anderen Schüler:innen zu helfen. Die Bundesjugendspiele waren dieses Jahr nicht nur Bundesjugendspiele, sondern auch ein Spenden-Event, deren Spenden an das St. Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel gingen, das von Corona und den Überflutungen laut Nordrhein-Westfalen mit am stärksten getroffen wurde. Egal wie man bisher zu den Bundesjugendspielen stand und egal wie viel Mühe man sich die letzten Jahre gegeben hat, bei den diesjährigen Bundesjugendspielen hat sich jeder besonders angestrengt und um jeden Punkt gekämpft.
Durch die bei den Spielen erzielten Punkte wurde Geld zum Spenden gesammelt. Das Ganze war sozusagen eine Art Sponsorenlauf und die Sponsoren schließlich waren viele unterschiedliche Personen, wie z.B. Familienmitglieder oder Nachbarn.
Drücken wir die Daumen, dass möglichst viele Spenden eingegangen sind und vielleicht auch noch eingehen werden.
Frederica Heuer, Ed u. Moritz Romanko

Kulinarische Beiträge

In diesem Jahr haben wir, der Abiturjahrgang, die Sportler mit Musik und Snacks versorgt. Besonders beliebt waren trotz anfänglicher Skepsis die veganen, zuckerfreien, Vollkornkekse. Die DJs sorgten für tolle Stimmung, und auch das Wetter hat hervorragend mitgespielt. Alles Essbare war bis zum Mittag ausverkauft. Der Tag war ein voller Erfolg. Das waren also unsere letzten Bundesjugendspiele ..., wenn das mit dem Abi klappt.
Lenz Schöler, Q2d

„Die 'Badewanne' und das Bistro sind tolle Orte, an denen ich gerne in meinen Freistunden lerne.“

(Nil, Q2)

„Alle Lehrer sind sehr nett und die Schule hat einfach positive Vibes.“

(Hedi und Maxim, 6)

„Das Bistro ist ein bezauberndes Plätzchen mit einer belebten und fröhlichen Stimmung.“

(Kathleen, Q2)

„Es herrscht eine ruhige Stimmung, welche einen willkommen heißt.“

(Filip, 9)

„Ich finde am Leibniz die große Auswahl an AGs, die Skifahrt und andere Möglichkeiten, sich zu engagieren, sehr besonders.“

(Frederike, Q2)

„Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

(Joon, 9)

„Am Leibniz kann man gut in der Gemeinschaft arbeiten.“

(Hannes und Mattis, 6)

„Wir haben eine außerordentlich starke Schulgemeinschaft.“

(Catalin, Q2)

"Das Leibniz ist der perfekte Ort zum gemeinsamen Lernen, weil die Jahrgänge nicht abgetrennt voneinander, sondern untereinander agieren."

(Henriette, 9)

„Die Auswahl an AGs und außerschulischen Aktivitäten ist einzigartig.“

(Agnè, Q2)

„Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

(Ole, Q1)

„Ich finde die Verbindung zwischen den älteren und den jüngeren Schülern sehr bemerkenswert.“

(Dorothee, 6)

„Die Schule bietet ein angenehmes Umfeld zur Selbstentwicklung.“

(Lara, Q2)

„Ich fühle mich am Leibniz so wohl, weil alle Lehrer versuchen, einen so gut wie möglich zu unterstützen und zu fördern.“

(Leona, 9)

„Mir gefällt am Leibniz, dass die Schüler viele Möglichkeiten bekommen, den Schulalltag mitzubestimmen.“

(Stefan, Q2)